Titelbild: (everything possible/Shutterstock)

Ein Carport bietet bei jeder Witterung einen optimalen Schutz und einen trockenen Stellplatz. Ein Carport ist vielseitig und schützt nicht nur den Wagen, sondern auch alle Freizeitfahrzeuge, wie etwa einen Wohnwagen oder ein Boot. Im Gegensatz zu einer geschlossenen Garage hat ein Carport die richtige Belüftung, Rost und Korrosion waren gestern. Aber es gibt einiges zu beachten!

Die Vorteile eines Carport

Natürlich kann ein Carport auch als Unterstellmöglichkeiten für die Winter- oder Sommerreifen genutzt werden. Auch Müll- oder Regentonnen finden Platz. Wie der Carport genutzt wird, ist allein abhängig von  den Wünschen und Bedürfnissen des Bauherrn. Wird er direkt am Haus angebaut, kann er als Unterstand genutzt werden. Wer beispielsweise Gäste hat und im Freien feiern möchte, dem bietet er Schutz vor einem plötzlichen Regenschauer. Es können aber auch Baumaterialien für Arbeiten rund ums Haus gelagert werden. Alles bleibt trocken und sauber. Allerdings muss ein Carport  Bauplan erstellt werden. 

Gründe für einen Carport

Gründe sich für einen Carport zu entscheiden und nicht für eine Garage:
Da wäre zum Beispiel der Kostenfaktor, denn der Carport ist preisgünstiger als eine Garage. Für einige spielt Zeit eine entscheidende Rolle, denn der Carport ist deutlich schneller aufgebaut, als eine Garage.
Auch kann der Carport an schwierigen Stellen errichtet werden. Man denke hier an Hänge oder abgesenkte Ebenen.
Die Optik spielt ebenfalls eine wesentliche Rolle. So kann gerade in ländlichen Gegenden mit viel Wald, eine massive Garage aus Stein störend wirken. Der Faktor Belüftung sollte auch nicht außer Acht gelassen werden. Durch die offene Bauweise des Carports kommt es zu einer perfekten Luftzirkulation. Bildung von Rost am Wagen wird erheblich eingeschränkt.
Was die Erweiterungsmöglichkeiten des Carport anbelangt, so muss dieser nicht in seinem ursprünglichen Zustand bleiben, sondern ist beliebig erweiterbar.

Die Baugenehmigung ein wesentlicher Punkt.

Wer in Deutschland baut, der muss dafür eine Baugenehmigung einholen. Da stellt der Bau eines Carports keine Ausnahme dar. Allerdings ist nicht überall eine Baugenehmigung und ein Carport Bauplan notwendig. Der Grund für eine Baugenehmigung ist, dass ein Carport normalerweise eine feststehende bauliche Veränderung ist. Da Baugenehmigungen bundesweit nicht einheitlich geregelt sind, kann es aber vorkommen, dass kleinere Carport schon einmal durch das Raster des Bauamtes fallen können. Dabei kann die Größe der Bodenfläche entscheidend sein.


Wer ein Carport ohne entsprechende Genehmigung vom zuständigen Bauamt errichtet, der könnte Schwierigkeiten beim Carport-Bau erhalten. Da kann es unter anderem mit Nachbarn Probleme geben, wenn zu nahe an die Grundstücksgrenze gebaut wird. Wichtig ist, dass Sie vor dem Bauvorhaben unbedingt das Amt aufsuchen um alle Eventualitäten abzuklären. Aber auch wir können die entsprechenden Antragsunterlagen bereitstellen und sogar einen Carport Bauantrag stellen. Liegt keine Genehmigung vor, ist aber eine erforderlich, kann es im schlimmsten Fall dazu kommen, dass der Carport wieder abgerissen werden muss. Manche Gemeinden kennen da kein Pardon. 

Tipp: Haben Sie sich entschieden ein Carport bei uns zu kaufen, stellen wir Ihnen die notwendigen Antragsunterlagen für Ihren Bauplan bereitstellen. Gegen einen Aufpreis ist es möglich, dass wir den Bauantrag stellen. Bestellen Sie hierzu einfach unseren Bauantrags Service dazu. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir, kommt es zu keiner Baugenehmigung, Ihnen die entstandenen Kosten natürlich zurückerstatten. 

Der Carport Bauplan

Da von Bundesland zu Bundesland die Bauverordnungen unterschiedlich sind, können keine allgemeingültigen Auskünfte über die notwendigen Formulare gegeben werden. Auch hier können wir Sie unterstützen, indem wir Ihnen beim Bauantrag helfen und Ihnen die notwendigen Antragsunterlagen zukommen lassen. Der Bauherr wird beim zuständigen Bauamt erfahren, welche Unterlagen benötigt werden. Normalerweise ist sowohl eine Baubeschreibung notwendig, als auch ein Auszug aus der Flurkarte. Ein Lageplan im Maßstab 1:500, der aber nicht älter als zwei Jahre sein sollte wird ebenfalls benötigt. Ganz wichtig ist natürlich die Bauzeichnung des Carport. 
Grundriss, Ansichten und Schnitt sollten ersichtlich sein. Das für ihr Carport zuständige Bauamt kann die erforderlichen Antragsformulare ausgeben, aber auch bei uns können Sie die Antragsunterlagen erhalten. 

Tipp: Hilfe beim Bauantrag stellen bzw. die Stellung des Bauantrages bieten wir ebenfalls an. Sollte keine Baugenehmigung zustande kommen, können sie vor Auslieferung des Carports problemlos und jederzeit vom Kaufvertrag zurücktreten.

Der Do it Yourself-Bauherr kommt voll auf seine Kosten

Sind die rechtlichen Fragen beim Bauamt geklärt, so kann das benötigte Material gekauft werden. Auch der Untergrund kann hergerichtet werden. Der Carport hat schon einiges an Gewicht, deshalb sollte ein stabiles Fundament geschaffen werden. Ein sicheres Fundament könnte an den späteren Stützpfeilern beginnen. Dabei wäre es möglich, sogenannte Punktfundamente in den Boden einzulassen. Steht der Carport, kann die Stellfläche gepflastert werden. Die Fläche kann aber auch natur belassen werden. Allerdings sollte schon geprüft werden, ob der Boden hart genug ist, um die darin aufbewahrten Gegenstände auch zu tragen. 

Es muss also nicht nur der richtige Unterstand gefunden werden, auch die sicherheitstechnischen und baulichen Aspekte spielen eine Rolle. Ebenso das richtige Dach. Soll es lieber ein Sattel-, Pult- oder Walmdach sein? Wird die Zufahrt zum Teil oder ganz überdacht? Es kann auch mit dem Nachbarn ein Doppel Carport gebaut werden. Auch dafür gibt es den richtigen Carport Bauplan. 

Tipp: Besser ist es also, das zuständige Bauamt für ihr Carport  nicht zu umgehen. Wir werden Ihnen dabei hilfreich zur Seite stehen.

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