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Der Carport-Bau dient in erster Linie der Schaffung eines witterungsgeschützten Unterstands für Fahrzeuge. Doch viele Eigentümer denken groß und schließen eine multifunktionale Nutzung als Partyraum, als Unterstand an regnerischen Tagen und als Funktionsraum in der kalten Jahreszeit nicht aus. Wenn man allein das Auto unterstellt, sind Strom und Wasser sicherlich unerheblich. Doch sollen die erbauten Carports anderweitig genutzt werden, sind beim Bau einige Dinge zu bedenken und umzusetzen. Denn der Carport ist offen und somit nicht völlig witterungsgeschützt und aus diesem Grund kein "Innenraum" im klassischen Sinne.

Strom- und Wasseranschluss beim Carport richtig verlegen

Carport StromanschlussJe nach Lage (Wetterseite) und Umwelteinflüssen ist es nicht ausgeschlossen, dass Regen eindringt oder dass es in Carports zur erhöhten Feuchtigkeitsbildung kommt. Wenn man beim Carport-Bau ein grundlegendes Detail übersieht, kann es in Folge der falschen Verlegung von Stromleitungen zu kostspieligen Schäden durch einen Kurzschluss kommen. Das gleiche Augenmerk sollte man auf die Verlegung der Wasserleitungen richten. Denn in der kalten Jahreszeit ist es in offenen Unterständen kalt, da der Frost nicht durch eine Tür, wie es bei Garagen der Fall ist, ausgesperrt wird. Eine platzende Wasserleitung kann zu enormen Schäden führen und das Haus, das Fahrzeug sowie das gesamte Grundstück fluten. Wichtig ist, dass man den Strom zum Beispiel nie unter der Leitung für das Wasser verlegt. Dazu kommt, dass in einem Carport eine IP45 oder IP46 Absicherung für Stromleitungen und Steckdosen nötig ist. Wenn man vom Hausstrom ausgeht und diesen Fehler beim Bau des Multifunktionsraumes macht, kann es bereits im ersten Herbst oder Winter zu vermeidbaren Problemen kommen. Soll der Strom- und Wasseranschluss mit dem Haus verbunden sein oder ist ein eigener Stromkreislauf besser? Experten raten dazu, den Kreislauf des Außenbereichs auf dem Grundstück zu nutzen und so eine Schädigung des Hausanschlusses auszuschließen, sollte es zu Problemen mit gefrosteten Wasserleitungen oder einem Kurzschluss im Stromnetz kommen.

 

Übersicht der wichtigsten Punkte:

 

  • Durch die Teiloffenheit handelt es sich beim Autounterstand nicht um einen geschlossenen Raum
  • Stromleitungen müssen mit IP45 oder IP46 (für den Außenbereich) abgesichert werden
  • Verlegte Wasserleitungen können durch eine Isolierung kälteschützt und so vor dem Platzen bewahrt werden
  • Beim Carport-Bau sollte man die Anschlüsse auf den Außenbereich legen und sie vom eigentlichen Hausanschluss trennen
  • Vor dem Winter lässt man die Rohre leer und lässt den Außenhahn zur Vermeidung von Frostschäden geöffnet
  • Kabel müssen maus- und mardersicher verlegt (bestenfalls verkleidet) werden
  • Um Fremdverfügung auszuschließen, werden Steckdosen mit einem abschließbaren Deckel montiert

 

Welche Fehler sollte man vermeiden?

Carport WasseranschlussOffen liegende Leitungen für Strom können zernagt und durch einen Kurzschluss zerstört werden. Bei offenen Steckdosen ohne entsprechende Absicherung für den Außenbereich besteht das Risiko, dass Feuchtigkeit eindringt und die Leitung völlig außer Betrieb legt. Aber auch beim Wasser ist die Fehlerquote hoch und stellt spätestens im Winter vor die Herausforderung, Fehler am Bau zu beheben und die höheren Kosten zu zahlen. Sind Wasserleitungen nicht frostgeschützt und werden sie im Winter nicht entleert und aufgedreht, platzen sie und setzen den Carport und schlimmstenfalls das Haus unter Wasser. Sind die Leitungen des Außenbereichs mit dem Hausinneren verbunden, wird es noch problematischer. Denn dann kann es passieren, dass man mehrere Tage auf einen Handwerker wartet und weder Outdoor noch Indoor eine Wasserleitung aufdrehen kann. Der größte Fehler, den man im Rahmen einer Carporterrichtung als Multifunktionsraum machen kann ist der Verzicht auf professionelle Unterstützung. Auch mit handwerklicher Begabung sollte man bei den wichtigen Facts dafür sorgen, dass ein Profi die Installation oder wenigstens die Abnahme vornimmt. Wenn es dann zu einem Schaden kommt, wird dieser von der Versicherung beglichen. Auf den Vorteil muss man verzichten, wenn man alles selbst baut und denkt, dass man neben seiner Kompetenz als Heimwerker auch Klempner und Elektriker ist.

Fazit: Pfusch am Bau wird teuer und lohnt sich nicht

Wenn es um die Elektrik im Haus geht, würden die wenigsten Eigentümer selbst aktiv werden und die Leitungen sowie den Sicherungskasten für den Strom selbst installieren. Bei der Errichtung eines Autounterstands sieht es anders aus. Auch wenn der Stromfluss und die Installation von Wasserleitungen die gleiche Kompetenz erfordern, werden viele passionierte Heimwerker aktiv und begehen im Rahmen ihrer Eigenleistung beim Strom- und Wasseranschluss gravierende Fehler. Wenn man den Aufbau und den Anschluss eines Carports professionell vornimmt, ist man versicherungsrechtlich geschützt und spart sich obendrein viel Zeit und jede Menge nachträglichen Ärger.

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